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Dez
Stirling-Lok (Bild: boehm-stirling.com)

Stirling-Lok (Bild: boehm-stirling.com)

Ob als Geschenk für Tüftler, Ingenieuere oder den technikbegeisterten Verwandten – eine Stirlingmaschine ist ein nicht alltägliches und originelles Geschenk. Wenn diese wie im folgenden Fall gestaltet ist, wird daraus ein Schmuckstück und eine feinmechanische Meisterleistung.

Das von uns ausgewählte Modell bildet eine Lok nach, und zwar nicht irgendeine, sondern die legendäre Rocket der englischen Ingenieure George und Robert Stephenson. Die Lok gewann 1829 das Rennen im englischen Rainhill und errang so neben einem Preisgeld auch den Auftrag für den Bau weiterer Lokomotiven. Während die Konkurrenzmaschinen mit technischen Defekten kämpften oder zu langsam waren, blieb die Rocket die einzige Lok, welche den mehrtägigen Test wie gefordert absolvieren konnte.

Stirling-Lok als Miniatur

Die legendäre Lok gibt es nun als Miniatur, angetrieben von einer Stirling-Maschine. Eine Stirling-Maschine arbeitet mit zwei “Kreisläufen”. Im Gegensatz zu einem Motor wird hier kein Kraftstoff verbrannt. Es wird lediglich ein Gas(-gemisch) erhitzt und wieder gekühlt, welches eine fest abgeschlossene Form aber nicht verlassen kann.

Ein solcher Motor hat eine Reihe von Vorteilen; es fallen in der Regel wesentlich weniger Abgase an als bei einer Verbrennung von Kraftstoffen und der ganze Prozess läuft sehr effizient ab und hat einen hohen Wirkungsgrad.

In der technischen Entwicklungsgeschichte erinnerte und erinnert man sich immer wieder an die vielversprechende Technik, den großen Durchbruch hat sie aber bis heute nicht geschafft, auch wenn dies zum Beispiel 1970 greifbar nahe schien.

Modell-Lok in Aktion

Als Geschenk eignet sich die hier gezeigte Stirling-Lok nicht nur für Technikbegeisterte; sie ist auch als Dekorationsobjekt ein echter Hingucker. Wenn die immerhin knapp 20 Zentimeter lange Lok dann losgelassen wird, geraten nicht nur Laien ins Staunen.

Die Lok ist so ausgelegt, dass sie mit einer Spurbreite von 45 mm mit gängigen Großbahnen wie der LGB oder Märklin-Nenngröße 2 kompatibel ist. Der Motor selbst verwendet Spiritus als Heizmaterial.

Bei der Stirling-Lok handelt es sich um ein exklusives Geschenk, das seinen Preis hat. Knapp 500 Euro kostet die hier vorgestellte Rocket L1. Optional kann man dann noch Zubehör dazuordnern, etwa den im Video gezeigten Anhänger.

Gesehen bei: http://www.boehm-stirling.com/lok-the-rocket-l1.html

 


 
Kurz-URL dieses besonderen Geschenks:

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